Philosophie

Die kleinen Essighersteller in den Dörfern sind im Laufe des 20. Jahrhunderts einigen Industriellen gewichen. Die Produktion wurde standardisiert, der Essig büßte an Qualität ein.
Granhota betrat 2013 die Bühne, um dem französischen Essig, einem traditionellen Würzmittel der Gastronomie, zu altem Ruhm zu verhelfen. Mit ausgesuchten Weinen aus dem Languedoc - auf Grund ihrer aromatischen und organoleptischen Struktur geradezu optimal für Essig - hat Laurent Faure getreu dem traditionellen Rezept aus Modena Balsamessige und auch mit Früchten oder Gewürzen aromatisierte Weinessige , ohne Farbstoff, Konservierungsmittel oder Sulfite hergestellt.
 
Der Essigmeister bearbeitet seine Weinessige nach einem althergebrachten produkt- und naturgerechten Verfahren, das nie hätte aufgegeben werden dürfen.

 

Entdecken Sie Granhotas handwerkliches Können beim Herstellen von traditionellen Wein- und Balsamessigen.

" Il n’existe pas de formation, pas même de littérature pour apprendre le métier de maître vinaigrier."

Laurent Faure, der Essigmeister von Granhota

Um Granhota zu entwickeln, hat sich Laurent Faure an Kollegen vom Fach und einigen Forschern orientiert, die sich mit Bakterien beschäftigen. (Essig ergibt sich aus dem Zusammentreffen von dem Wein und der Acetobacter Bakterie)

2009 war er noch Absolvent der Ensae Paristech, einer Ingenieurhochschule für Statistiker und Ökonomen, als er sich zu seinen ersten Essigversuchen aufmachte. Er tritt seinen ersten Job an und entwickelt gleichzeitig mehrere Essigsorten , die in seinem Umfeld gut ankommen. ​

Der Wunsch, seine Leidenschaften für Weinbau und für Gastronomie miteinander zu verbinden sowie das Verlangen, nach Südfrankreich zurück zu kehren, um „etwas Konkretes zu unternehmen “, bringen ihn dazu, den Beruf zu wechseln ​

Seit Ende 2013 lässt Granhota , mit seinem jungen enthusiastischen Essigmeister, den handwerklich hergestellten Weinessig aufleben .

GRANHOTA : URSPRUNG DES NAMENS

« Granhota » bedeutet auf okzitanisch « Frosch » bzw. « kleiner Frosch». Auf diesen Namen kam Laurent Faure, als er seine ersten Essigversuche mit Fässern startete, in die ein Frosch eingraviert war.

Seitdem hat er seine Essigfabrik in einer ehemaligen Weinkellerei eingerichtet, in seinem Heimatdorf Coursan, zwischen Narbonne und den Weinbergen. Diese Weinkellerei gehörte einer Privatperson, die da ihre eigene Ernte kelterte und abfüllte, was damals übrigens zahlreiche Familien des Languedoc taten. 

Nach und nach wurden diese Weinkellereien zugunsten von Weingenossenschaften aufgegeben. Ein Vorgang, der uns an die Geschichte des Essigs erinnert.